Willkommen beim Spielmannszug Renchen

Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Renchen


Spielmannszug Renchen

Willkommen

Willkommen beim Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Renchen. Seit unserer Gründung im Jahre 1960 war und ist es unser Ziel, schöne und gute Spielmannsmusik zur Freude unserer Zuhörer zu machen. Und wenn man dies mit Spaß und der nötigen Konzentration macht, dann kommt der Erfolg von ganz allein. In unserem musikalischen Repertoire sind wir darauf bedacht, eine Balance aus traditioneller und moderner Spielmannsmusik zu wahren.

Der Schlüssel für unser erfolgreiches musikalische Wirken ist seit jeher eine gute Kameradschaft und ein harmonischer und unkomplizierter Zusammenhalt über alle Altersgruppen hinweg. Und somit ist es für uns selbstverständlich, dass auf unserem Terminplan neben Proben und Auftritten auch kameradschaftliche Aktivitäten stehen. Denn nur wer selbst Spaß am musizieren hat, kann diesen durch seine Musik weitergeben.

Das Geheimnis eines über Jahrzehnte hinweg erfolgreichen Spielmannszuges liegt eindeutig in einer kontinuierlichen Jugendarbeit. Ermöglicht wird dies durch das ehrenamtliche Engagement unserer Ausbilder. Aber vor allem auch durch die Bereitschaft unserer jungen Spielleute, die notwendige Zeit und Mühen zu investieren um das Spiel auf der Flöte, Trommel oder Lyra zu erlernen. Und deshalb sind wir auch ganz besonders stolz auf unsere jungen Spielleute, denn "Ohne unsere Jugend geht nichts!".

Renchen stellt sich vor

Die Stadt Renchen wurde urkundlich bereits im Jahr 1115 erwähnt und hat erstmals im Jahr 1326 von König Friedrich III. dem Schönen von Habsburg, die Stadtrechte verliehen bekommen. Der Verlust dieser Rechte kam durch die vollständige Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg zustande. Die Wiederverleihung durch den Großherzog Leopold von Baden erfolgte am 11. Februar 1836.

Nach alter Überlieferung zog durch Renchen die ca. 70 n. Chr. erbaute Römerstraße. Es kann davon ausgegangen werden, dass dort, wo diese Heeresstraße die Rench überquerte, die erste Siedlung fränkischen Ursprungs entstand.

In den Jahren 1667 bis zu seinem Tod am 17. August 1676, war Johann Jakob Christoph von Grimmelshausen Schultheiß von Renchen. Er war der größte Dichter des 17. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Werk ist der „Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch“. Ein barocker Roman, der die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges schildert und wiedergibt. Dieser und einige weitere Romane und Werke sind in dieser Zeit erschienen. Die Stadt Renchen setzte ihrem berühmten Vorfahren zunächst im Jahre 1879 ein Denkmal und 1977 dank der Stiftung des Ehrenbürgers Prof. Dr. Franz Burda den von dem weltberühmten italienischen Bildhauer Giacomo Manzù geschaffenen Grimmelshausenbrunnen mit der Romanfigur, dem Jäger von Soest.

Die Gesamtstadt Renchen besteht seit der Gemeindereform 1975 aus der Kernstadt Renchen und den Stadtteilen Ulm und Erlach und hat zurzeit etwa 7450 Einwohner.